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2003/07 Biometrie an der Uni PDF Print
Fakultät für Informatik der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg sichert Labore, Server- und Seminarräume mit einem biometrischen Fingerscan Sicherheitssystem.

Professor Dr. Burkhard Stiller, der Sprecher des Instituts für Informationstechnische Systeme IIS der Fakultät für Informatik der Universität der Bundeswehr München, der Eliteschmiede der zukünftigen Bundeswehroffiziere, braucht keine Schlüssel mehr.
Genauso wie seine Mitarbeiter und Studenten legt er seit heute nur noch einen Finger auf die an den Türen des Instituts angebrachten, über Internetprotokoll vernetzten Fingerscansysteme, wird identifiziert und gelangt so in den gewünschten Raum des Institutes.
„Bei den jährlich wechselnden Studenten ist es nun sehr wesentlich einfacher, den Zutritt zu den Server- oder Laborräumen den einzelnen Berechtigten zur Verfügung zu stellen“ erklärt der für die komplette Technik des Instituts verantwortliche Herr Sauerland, „wir erzielen dadurch neben einer hohen Sicherheit, denn unsere Server sind das Herz des Instituts für Informatik, auch noch einen klaren Spareffekt. Es kommt nun zu keinen Schlüsselverlusten mehr, welche enorme Kosten in der Vergangenheit verursachten. Darüber hinaus entfällt der große zeitliche Aufwand der manuellen Schlüsselverwaltung.“

Denn ein Fingerabdruck kann weder verloren gehen, noch gestohlen werden. In der Fakultät der Informatik haben sich bereits über 100 Professoren, Mitarbeiter und Studenten am Zugangssystem registrieren lassen.

Das System wurde durch das junge Startup Unternehmen Biometronix GmbH in München installiert.
Die beiden Jungunternehmer Jan Christian Tylka und Mark Völkl wollen den Markt in Deutschland und Europa für biometrische Sicherheitssysteme in den nächsten Jahren mit aufbauen und wagen mit ihrer auf Finger-, Face-, Voice- und Irisscansystemen spezialisierten Unternehmung Biometronix GmbH den Sprung in die Selbständigkeit, trotz der momentan vorherrschenden negativen wirtschaftlichen Nachrichten.

„Zum einen sind wirtschaftliche Krisen die beste Zeit, um sich mit einer ausgereiften, zukunftsweisenden Technologie selbständig zu machen“, sagt Geschäftsführer Jan Christian Tylka, „zum anderen ist gerade in unsicheren Zeiten, wie momentan, das Bedürfnis nach Sicherheit enorm und wir bieten heute schon die Sicherheitslösungen, welche die Meisten nur aus den großen Hollywoodfilmen kennen.“

„ Durch unsere Partnerschaft mit dem Weltmarktführer für biometrische Sicherheitssysteme Identix können wir unseren Kunden die wohl beste am Markt erhältliche biometrische Zutrittskontrollumgebung zur Verfügung stellen“, erklärt der Partner und Geschäftsführer Mark Völkl, „ und gerade bei Einrichtungen wie die Universität der Bundeswehr, in welchen ein höchstes Sicherheitsbedürfnis herrscht, muss die Technik ausgereift sein.“

Werden in den nächsten drei Jahren noch Hochsicherheitszonen mit biometrischen Systemen gesichert, so sehen die beiden Gründer in spätestens 5 Jahren, dass sich der Massenmarkt öffnet und zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern biometrische Türschließer und Fensterschließer installieren.

Biometronix bedient mit seinem Geschäftsmodell Biometrisches Sicherheitssystem den boomenden Sicherheitszukunftsmarkt mit Wachstumszahlen von 100% jährlich und mehr. Gerade Deutschland gilt im weltweiten Vergleich als biometrisches Entwicklungsland, was sich aber sehr schnell nach veränderten Gesetzeslagen und der europäischen Osterweiterung ändern wird.

 
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